
Gestern fragte mich eine Schwester, was ich hier im Krankenhaus immer am Lapetop mache. Ich sagte ihr, dass ich genussmaenner.de pflege. Sie fragte, ob ich denn auch etwas von Mode verstehe. Ich dementierte nicht und sie rückte mit ihrem Problem raus.
Sie und ihre Partnerin wollen heiraten, können sich aber über ihr Outfit nicht verständigen. Nichts, mit „Mann“ und „Frau“, meinte sie, da heiraten ja zwei Frauen. Ist da guter Rat teuer, soll es überhaupt teuer werden? Eigentlich ist das Budget begrenzt, hörte ich.
Ja, da war mein Geistesblitz: Hochzeit ist ja die Besiegelung einer Partnerschaft, warum also kein Partnerlook. Aber bitte, was man auch später in vielen Kombinationen und zu vielen Anlässen tragen kann, warum nicht einen, nein zwei weiße Fracks mit entsprechenden Hosen zur Hochzeit tragen? Die können sexy, aber auch braver sein, die kann man später zu allen langen und sogar kurzen Hosen tragen.
Auch ansonsten sollte alles gleich sein zu Hochzeit, bis auf die Gravuren in den Ringen, die Schuhe, die Blumen, das Diadem im Haar. Die Knöpfe bitte in der Farbe der Ringe, selbst der Nagellack und das Make-up sollten identisch sein. Soweit mein Vorschlag. Gerade erfuhr ich, dass mein Vorschlag Begeisterung auch bei der Partnerin ausgelöst hat.
Ich wäre jetzt begeistert, wenn ich wieder mit der Besten Frau der Welt frühstücken kann.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Peter u. Paul, Gero
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Bettgeflüster
... am Krankenbett
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